Besuchsablauf
Bitte vereinbaren Sie zunächst einen Termin und rufen Sie gerne an, falls Sie vorab Fragen haben. → Kontakt
Vor dem ersten Termin füllen Sie bitte den Anamnesebogen bestmöglich aus.
Planen Sie eine Dauer von ca. 1,5 Stunden für den Hausbesuch ein. Zuerst sprechen wir über Ihr Tier und seine gesundheitlichen Herausforderungen. Auch Medikamente und das Futter sind dabei von Interesse. Es folgt eine ausführliche körperliche Untersuchung und ggf. eine individuelle Behandlung nach Bedarf.
Nach dem Termin erhalten Sie einen Bericht inkl. Therapieplan. Während der Umsetzung der Empfehlungen bleiben wir in Kontakt und vereinbaren Folgetermine falls notwendig.
Therapieverfahren
Akupunktur-orientierte Energiearbeit (AOE): Die AOE wurde von Dr. Christian Torp entdeckt und wird stetig weiterentwickelt. Die Methode vereint u. a. Aspekte von Akupunktur, Osteopathie und Kinesiologie. Zunächst wird das Tier auf druckempfindliche Stellen bzw. Blockaden untersucht. Diese können sowohl körperlicher als auch seelischer Natur sein. Die Blockaden werden anschließend energetisch gelöst und der Erfolg am Tier überprüft. Es wird ausschließlich mit der Zustimmung Ihres Tiers gearbeitet. Sind alle Blockaden aufgelöst, kann die Energie wieder frei im Körper fließen und der Heilungsprozess beginnen.
Bioadaptive Impulstherapie: Der Physiokey von Keytec arbeitet mit elektrischen Impulsen verschiedener Frequenzen. Je nach Bedarf sind z. B. beruhigende, harmonisierende oder aktivierende Frequenzen einstellbar. Diese gelangen über die Haut zum Nervensystem und werden von diesem direkt beantwortet. Der Physiokey passt seine Impulse an die körpereigenen an und arbeitet demnach bioadaptiv. So lässt sich die Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung anregen.
Phytotherapie: Pflanzen werden seit mehreren Tausend Jahren zur Unterstützung der Gesundheit eingesetzt. Erste schriftliche Rezepturen sind bereits ca. 1700 v. Chr. in Ländern wie Irak, Ägypten, Indien, China und Griechenland entstanden. Heutige arzneiliche Wirkstoffe sind oftmals pflanzlichen Ursprungs, beispielsweise die Acetylsalicylsäure aus der Weidenrinde. Kräuter und Pflanzen enthalten eine Vielzahl von sekundären Stoffen, z. B. Flavonoide, ätherische Öle und Bitterstoffe. Diese können nachweislich z. B. entzündungshemmend, krampflösend, immunmodulierend oder verdauungsfördernd wirken. Es gibt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise als Salbe, Tee oder Futterzusatz. Unter Beachtung der Zulassungsbestimmungen lassen sich so individuelle Konzepte zur Unterstützung der Tiergesundheit erstellen.
Ernährungsberatung: Das Nährstoffbedarfs eines Tieres hängt von seinem Alter, seinem Gewicht und seiner Aktivität ab. Aber auch gesundheitliche Herausforderungen, wie Unverträglichkeiten oder Verdauungsprobleme müssen bei der Fütterung berücksichtigt werden. Eine gezielte Auswahl der Rationsbestandteile kann zudem weitere Vorteile ermöglichen: Stärkung des Immunsystems, Unterstützung im Fellwechsel, Abwehr von Parasiten.
Bach-Blüten: Die Therapie mithilfe von Blütenessenzen wurde in den 1930er Jahren vom britischen Arzt Edward Bach entwickelt. Es gibt 38 Bach-Blüten, die vorrangig dazu dienen sollen, den seelischen Zustand zu harmonisieren. Nach Auffassung von Bach wird dadurch die Ursache körperlicher Erkrankungen beseitigt. Hergestellt werden die Bach-Blüten, indem Blüten in Quellwasser gegeben werden und entweder der Sonne ausgesetzt werden (Sonnenmethode) oder gekocht werden (Kochmethode).
Schüssler-Salze: Im 19. Jahrhundert entdeckte der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler 12 biochemische Funktionsmittel und entwickelte daraus die Schüssler-Salz-Therapie. Seinen Erfahrungen zufolge können Krankheiten infolge von Störungen des Mineralhaushaltes entstehen. Setzt sich der Körper gegen schädigende Einflüsse zur Wehr, werden die körpereigenen Salze stärker verbraucht und der Stoffwechsel gerät weiter aus dem Gleichgewicht. Werden demnach die fehlenden Salze im Körper ausreichend ergänzt und die Mängel in den Zellen ausgeglichen, erfolgt Heilung. Wie auch in der Homöopathie werden die biochemischen Salze in potenzierter Form verabreicht und sollen den Körper anregen, zugeführte Mineralstoffe besser aufzunehmen.
Homöopathie: Der Begriff „Homöopathie“ leitet sich von den griechischen Begriffen „homoios“ und „pathos“ ab, welche „ähnliches Leiden“ bedeuten. Dies ist zugleich der Grundsatz der Homöopathie, welcher vom Arzt Samuel Hahnemann zu Beginn des 19. Jhdt. erforscht wurde. Er stellte die Theorie auf, dass ein Leiden durch solche Stoffe geheilt werden kann, die beim Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen. Das Ziel der homöopathischen Behandlung besteht darin, die Selbstheilung des Körpers schnell und sanft anzuregen, um die Gesundheit dauerhaft zu stärken. Zur Vermeidung einer starken Erstverschlimmerung der Krankheitssymptome werden homöopathische Arzneien potenziert, d. h. der Ausgangsstoff tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs wird nach einem festen Schema verdünnt. Die Arzneimittelwahl erfolgt mithilfe einer umfassenden Anamnese sämtlicher Symptome: besonders ungewöhnliche Symptome, Gemüts-, Allgemein- und Lokalsymptome. Zudem wird berücksichtigt, unter welchen Umständen sich die Symptome verbessern oder verschlimmern (Modalitäten). So kann das am besten zum Tier passende homöopathische Mittel ausgewählt werden.